Organisation der Rechtsgemeinschaft – Untersuchungen über die Eigenart des Privatrechts, des Staatsrechts und des Völkerrechts

Walther Burckhardt

Walther Burckhardt, Organisation der Rechtsgemeinschaft – Untersuchungen über die Eigenart des Privatrechts, des Staatsrechts und des Völkerrechts, Basel: Helbing & Lichtenhahn, 1927.

Introduction

When reading or re-reading the monography on “The Organisation of the Legal Community” by Walther Burckhardt from 1927, we encounter another principal work of Swiss legal philosophy, in addition to Eugen Huber’s “The Law and the Realisation of Legal Order”. As a first step into an introduction to his legal thought, let us look at some highly significant parts of the letter exchanges between 1924 and 1936 that Burckhardt had with Arnold Gysin, one of his scholars with a strong inclination on legal philosophy. “Ich bin der Meinung, dass man sich nicht zum vornherein einer Schule verschreiben darf, aber auch nicht den Grundsatz aufstellen kann, man dürfe sich keener Schule, das heisst keinder bestehenden und in planmässiger Darstellung dastehenden Lehre anschliessen”. “Meine Ansicht, dass das Studium der Rechtsphilosophie gewinne durch die gleichzeitige Pflege einer positivrechtlichen Disziplin, hat sich bestärkt”. “Hans Kelsens Staatslehre hat mich wenig befriedigt; es ist wohl ein zusammenhängender Versuch, seine im Einzelnen schon entwickelten Lehren durchzuführen, aber ich wundere mich, dass er gerade bei dieser Durchrführung nicht mehr auf die Mängel dieser Lehren aufmerksam geworden ist. Gewiss muss das Recht als Bestandteil der praktischen Philosophie verstanden warden, aber um es richtig zu verstehen, muss man beides kennen”. “Kelsen ist ein sehr scharfsinniger, gefährlich schrfsinniger Dialektiker, aber kein grosser Philosoph; da ist mir Leonard Nelson noch lieber”. “Ich lese dieses Semester [2nd semester 1927] Rechtsphilosophie und sehe, dass recht viel Interesse dafür da ist; es ist eine andere Zeit als vor vierzig Jahren, wo alles positivistisch sein wollte und für unwissenschaftlich galt, wer sich dabei nicht beruhigte. Rudolf Stammler war der erste, der dagegen auftrat. Und in jungen Köpfen und unverbauten Gehirnen findet man schon noch Zugang für neue Gedanken; das ist das Schöne an unserem Beruf”. “Im zweiten Teil aber sprechen Sie von der Jurisprudenz und der Rechtsphilosophie, und fragen, welche Aufgaben diesen Disziplinen gegenüber dem Recht zukommen; Sie sagen: der Rechtsphilosophie die kritische, inhaltliche; der Jurisprudenz die logische, formelle. Das ist meines Erachtens richtig (im Wesentlichen); aber es ist, wenn ich recht sehe, eine andere Frage, und nicht die Antwort auf die obige Frage. Gewiss muss die Wissenschaft beides thun und das eine vom anderen auseinanderhalten. Dem Juristen ist das Recht ein Gegebenes, das er logisch, folgerichtig, aufzubauen, zu durchleuchten hat; dem Rechtsphilosophen ist es eine Frage. Aber eine andere Frage ist, wie das positive Recht als verbindlich angesehen warden kann. Ohne Positivierung geht es nicht ab; durch die Positivierung, die Satzung, wird aber der Inhalt nicht vernünftig und verbindlich. Jedes verbindliche (auch das beste) Recht wird auch von der logischen Seite betrachtet warden müssen. Aber wie eine Rechtsordnung allgemein, autoritativ (nicht durch Gründe) verbindlich gemacht warden kann, das ist die Frage, um die sich die Naturrechtskontroverse drehte und noch dreht”. “Ich habe mit Gewinn Nicolai Hartmanns Ethik gelesen. In seiner Werttafel ist zwar noch nicht alles im Blei; er verabsolutiert Werte, die meines Erachtens geschichtlich bedingt sind. Aber es ist ein wertvolles Werk”. “Ich komme über meine alten Bedenken nicht ganz hinweg, bezüglich der Möglichkeit solcher Betrachtungen; ist es Jurisprudenz, Ethik, Psychologie: Ontologie? Sie warden mir antworten: Soziologie. Ja aber! Aber was ist Soziologie?” “Es sind methodologische Fragen, die immer die schwierigsten sind”. (All passages published in: Rechts­philosophie und Grundlagen des Privat­rechts – Begegnung mit gros­sen Juristen (Juristische Abhandlungen, vol. 9), Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 1969, pp. 188-211; see also Arnold Gysin: “Walther Burckhardt als Rechtsphilosoph”, Rechtsphilosophischer Nachruf, first published in: Zeitschrift des Bernischen Juristenvereins, vol. 1940, pp. 105-111; and Idem: Zum rechtstheo­retischen Ver­mächtnis Walther Burckhardts, in: Zeit­schrift des Bernischen Juristen-Ver­eins, vol. 107 (1971), pp. 23 ss.) These statements have to be understood as a kind of self-qualification and as confessions to his former student Arnold Gysin, and must be reflected in function to his personal views following the thoughts specially of Jakob Friedrich Fries (“Philosophische Rechtslehre (1803)”, in: Schriften zur angewandten Philosophie, vol. 1 (in: Sämtliche Schriften, vol. 9), reprint Aalen: Scientia, 1971) and Leonard Nelson (“Die Rechtswissenschaft ohne Recht – Kritische Betrachtungen über die Grundlagen des Staats- und Völkerrechts insbesondere über die Lehre von der Souveränität”, Leipzig: Veit & Comp., 1917) (see nos. 1.7, 2.3 and 3.3 of this Legal Anthology).

The position of Walther Burckhardt signifies an eventually ambiguous attitude toward the challenges of positivism and relativism, as no dedication to natural law has place, but instead a reference to the idea and to the ideals of legal order in a comprehensive, holistic sense. The methodological stress in dialectical, or rather dualistic method of legal reasoning that remains of great influence and maybe stands for the lasting heritage of Burckhardt as the leading representative of legal philosophy in Switzerland, after the death of Eugen Huber.

Finally, Walther Burckhardt did not withstand the tragedies and catastrophic inclinations of his time and committed suicide in autumn 1939. An obsessing uncertainty remains however, as Burckhardt told a former student that he would like to recommence right from the beginning his work on jurisprudence and legal philosophy, if he could do so. But what did he regret in particular? Could it be that he was suddenly aware that mere consistency of a legal order cannot prevent it from being converted and corrupted?

Historical Situation and Personal Context

Let us take a brief consideration of the education in jurisprudence. After having followed his studies in Switzerland at the Universities of Basel, Berne and Neuchâtel, he did extensive post-graduate studies in Leipzig with Karl Binding and Wilhelm Wundt (“Ethik – Eine Untersuchung der Thatsachen und Gesetze des sittlichen Lebens”, Stuttgart: Ferdinand Enke, 1886; and Idem: “Völkerpsychologie – Eine Untersuchung der Entwicklungsgesetze von Sprache, Mythus und Sitte” (vol. 9: “Das Recht”), Leipzig: Alfred Kröner, 1918), and later he travelled to Berlin and visited the lectures of Otto von Gierke (“Naturrecht und deutsches Recht”, Rede zum Antritt des Rektorats der Universität Breslau gehalten am 15. Oktober 1882, Frankfurt am Main: Rütten & Loening, 1883 (reprint Aalen: Scientia, 1973); Idem: “Die historische Rechtsschule und die Germanisten”, Rede zur Gedächtnisfeier des Stifters der Berliner Universität König Friedrich Wilhelm III., gehalten am 3., August 1903, Berlin: Gustav Schade, 1903 (reprint Aalen: Scientia, 1973); Idem: “Die Grundbegriffe des Staatsrechts und die neuesten Staatsrechtstheorien”, Tübingen: J. C. B. Mohr, 1915 (first printing in: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, vol. 1874, No. 1/ 2; reprint Aalen: Scientia, 1973); and Idem: “Johannes Althusius und die Entwicklung der naturrechtlichen Staatstheorien – Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Rechtssystematik”, Breslau: M. & H. Marcus, 1913), and also Josef Kohler (“Lehrbuch der Rechtsphilosophie”, Berlin-Grunewald: Walther Rothschild, 2nd ed. 1917, 3rd ed. Arthur Kohler 1923; Idem: “Moderne Rechtsprobleme” (Aus Natur und Geisteswelt, vol. 128), Leipzig 1907 (2nd ed. 1913); and Idem: “Einführung in die Rechtswissenschaft”, Leipzig 1902; 5th ed. 1919), as well as of the eminent philosophers Georg Simmel and Friedrich Paulsen. Virtually no influence concerning the respective answers to the treaded matters can be detected, however, this may have been the case with respect to the subjects, the questions and certainly the genres of scientific literature, and above all, these representatives of jurisprudence and philosophy may have given an example of high level human, yet humanistic education.

It is certainly just the other way around with Eugen Huber, whose former scholar and later colleague ex aequo Walther Burckhardt was, joined in deep friendship and companionship due to the admiration of Rudolf Stammler by both of them. Burckhardt also had a lasting friendship with Carl Hilty, the former editor and later coeditor of the “Political Yearbook of Switzerland”. Dating from his studies in Neuchâtel, Burckhardt must have remained a close friend of Ernest Roguin.

From 1896 onwards, he served the Swiss Federal Administration, and in 1905 he signed as a head of the Swiss Federal Office of Justice. Thereby he learned to be an all-round jurisprudent, knowing both public law and private law extensively, as well as international law in the same extent.

Content, Abstracts

In his principal legal philosophical writing “Die Organisation der Rechtsgemeinschaft” from 1927, Walther Burckhardt addresses plenty of matters – questions such as the subjective right, the legal person, the validity of the legal order, the application of law, customary law, rule of law theory, and international law – altogether in close relation to each other. This attempt is directed toward a comprehensive juridical conceptualisation. “Durch diese Verbindung der Fragen soll die Erklärung daber nicht ins Allgemeine, Unbestimmte, Verschwommene greaten. Gerade um diesen Fehler zu vermeiden, muss die unerbittliche Forderung gelten, nicht nur in Begriffen, sondern auch in durchaus klaren Begriffen zu denken. Wenngleich abstrakte, so sollen die Begriffe doch fest und klar sein; ja, sie warden erst klar warden, wenn die Abstraktion weit genug getrieben wird. Wer das Recht selbst und seine Bedeutung ergründen will, kann sich zwar nicht mit Rechtsbegriffen begnügen. Wer aber Rechtswissenschaft betreibt, soll mit Rechtsbegriffen arbeiten und seinen Gedanken soweit abklären, bis er ihn in bekannten Begriffen ausdrücken kann. Er soll nicht fremde Begriffe in seine Wissenschaft hineintragen, auch nicht unter dem verdeckten Zierat beziehungsreicher Bilder. In ethicis mit ‘Kräften’, in iuridicis mit ‘organischem Wachstum’, in politicis it ‘soziologischen Gesetzen’ und dergleichen mehr zu operieren, ist immer gefährlich und missverständlich. Die Eigenart rechtlicher einrichtungen, wie der Staat, die Juristische Person, die Strafe, das Privatrecht, muss sich in klaren juristischen Begriffen ausdrücken lassen; sonst ist sie nicht klar erkannt”. This passage shows the inclination of Burckhardt in a symptomatic way: on the one hand, he requires a strongly systematic conceptualisation and disciplinary isolation, on the other hand, he is fully aware that this leads to dogmatism and has to be overcome to provide true cognition. The general approach is invoked by logics, or maybe, better addressed, by logicism. Burckhardt practises a very rational dualistic method in developing his arguments and pays high attention to consistency and un-contradictoriness. “Was folgerichtig und was folgewidrig ist, das allein vermag die Rechtswissenschaft aufzuzeigen, nicht was richtig oder was unrichtig, was rechtens oder nicht rechtens ist. [...] Die logische Durcharbeitung des Rechtsstoffes ist also die einzige Aufgabe der Rechtswissenschaft. Die Rechtswissenschaft vermag nur darzutun, welche Rechtssätze ohne Widerspruch nebeneinander bestehen können” (these citations are both taken from the foreword). Though, this definition is all too narrow, even if it is conceded that in order to put a question of justice critically, one has to answer the question of how the legal order has to be considered as a whole.

As the extract to be reproduced, we have selected a passage, where Walther Burckhardt defines the state. This passage is easy to understand and exemplifies the mode of thought. At the same time, the arguments are strinkingly conventional. On the contrary many of his arguments and concepts have found entrance into the core of jurisprudential dogmatic and are even valid today. That is why we have to invite the talented reader to investigate this eminent monography in its entirety and recommend its lecture from the beginning to the very end, rather than limit the interest only to a partition of it.

Conclusions, Insights, Evidence

It is a fact that Walther Burckhardt has concepted jurisprudence as a dogmatic science, founded in a certain methodology – which is in itself nothing special –, however in the plain consciousness of its dogmatical character, i.e. knowing the limits of methodology and dogmatic, and completing this perspective with a treatment of its connections to ethics in large, with practical philosophical domains in particular. The crucial point of such a conception is that legal valuations have to be done in a creative spirit, this for the legislator as well as for the judge or the lawyer. To limit the state to the aim to establish and evolve a legal order means at the same time to restrict jurisprudential activities to the will of the political society, and by doing so to confer to the state the unlimited authority to positivise the law. Normally this attitude leads directly toward positivism; the remedies proposed by Burckhardt, who negates natural law altogether, appear relatively weak, as they are merely formal, not material. In any case, the state is not only to be considered as an organisation, but also as an order, respecting the rule of law.

Hans Huber, the indirect successor on the chair of public law at the University of Berne, pointed out the motivation of Walther Burckhardt to do so: “Wer dem geltenden Recht eine moralische Autorität vorbehalten will, der muss ein Prinzip anerkennen, das den Gesetzen gemeinsam ist und in dessen Namen sie sprechen. [...] Dieses Prinzip kann selbst keine Norm sein, welche schon die volle Entscheidung enthält; dafür würde es die Kenntnis der tatsächlichen Situation brauchen. Das Prinzip kann nur eine Idee im philosophischen Sinn sein, es bleibt formal” (Walther Burckhardt, in: Schweizer Juristen der letzten hundert Jahre, mit einem Vorwort von Max Huber, mit einer historischen Einleitung von Eduard His, ed. Hans Schulthess, Schulthess & Co. A.-G., Zürich 1945, pp. 485 ss. 505 s.). The very concluding addition, however, is not necessarily in a philosophical sense, as such a principle can also turn out to be concrete, because the most universal claims can also be conceptualised as the most concrete. This choice, at least, shows lately insufficient foundation, and the very problem consists in the determination of the relationship between the more abstract and the more concrete norms, or, in other words, between the principles of a legal order and the decision or case norm to be applied in a specific situation. The basic advantage of such a conception lies in the lack of any moral obligation to obey to the law, as ethics are only to be understood as an appeal to politics to work out the legal order in a just manner.

Philosophical Valuation and Jurisprudential Significance

Prominently in the discussed writing of Walther Burckhardt, it turns out that jurisprudence and legal philosophy as disciplines that are to be concepted as parts of an ethical whole, according to their underlying and integrative social order. Such an orientation toward society does not refer to the ordinary sociological terminology but rather means community, as has been further outlined by Ferdinand Tönnies (“Gesellschaft und Gemeinschaft”, 1887). This attempt postulates legal thought to be situated in the context of a so-called “Ordnungslehre”, i.e. within a theory of legal order and state organisation as elaborated for instance by Maurice Hauriou and Santi Romano, in contrast to the political order thought hold by Carl Schmitt (please refer to no. 9.12 of this Legal Anthology). This stress on organisation could possibly be the result of a fundamental legal-sociological interests of the author. In conclusion, however, the legal philosophy of Burckhardt remains highly ambiguous.

Further Information About the Author

Walther Burckhardt, born 19 May 1871 in Riehen, died 1 October 1939 in Berne, pursued his legal studies at the Universities of Leipzig, Neuchâtel, Berlin and Berne, where he graduated and obtained a doctorate with Eugen Huber. From 1896 onwards, he served the federal administration, in 1902 he was nominated ordinary professor of the University of Lausanne, and in 1909 he changed to the chair for Swiss federal law at the University of Berne. Together with Carl Hilty he was editor of the “Politischen Jahrbuchs” between 1910 and 1917. From 1923 to 1928 he took part in the delegation at the League of Nations and was judge at the international court in Den Haag.

He is best known for his “Kommentar zur Schweizerischen Bundesverfassung” (3. ed. 1931). Similar to Eugen Huber, but in an all different way, he adhered to Neo-Kantianism and referred to Rudolf Stammler. In his main contributions to legal theory, “Die Organisation der Rechtsgemeinschaft” (1927), “Methode und System des Rechts” (1936) and “Einführung in die Rechtswissenschaft” (1939) he developed a coherent theory of the legal order as a completed system of law. Law is mainly concepted as a means to the ends of legal politics, as an instrument to realise the tasks of the state in an understanding as the institution that enforces the rule of law. In this intention he clearly separates the concept of law from the idea of law or the ideal law and holds a strong distinction of “Sein” and “Sollen”. In 1939 he committed suicide under the strain of the decline of the order of free states and the breakdown of liberal international law.

For further information, please consult:

Arnold Gysin: Zum rechtstheo­retischen Ver­mächtnis Walther Burckhardts, in: Zeit­schrift des Bernischen Juristen-Ver­eins, vol. 107 (1971), pp. 23 ss.;

Hans Huber: Walther Burckhardt, in: Schweizer Juristen der letzten hundert Jahre, mit einem Vorwort von Max Huber, mit einer historischen Einleitung von Eduard His, ed. Hans Schulthess, Schulthess & Co. A.-G., Zürich 1945, pp. 485 ss.; Idem: Zur Einführung, in: Aufsätze und Vorträge 1910-1938, ed. idem, Bern: Stämpfli & Cie., 1970, pp. 9 ss.;

Kurt Naegeli-Bagdasarjanz: Walther Burckhardts Rechtsphilosophie (Zürcher Beiträge zur Rechtswissenschaft, N. S. vol. 229), Aarau: Sauerländer, 1961.

Selected Works of the Same Author

Walther Burckhardt: Organisation der Rechtsgemeinschaft – Untersuchungen über die Eigenart des Privatrechts, des Staatsrechts und des Völkerrechts, Basel: Helbing & Lichtenhahn, 1927; Idem: Methode und System des Rechts mit Beispielen, Zürich: Polygraphischer Verlag, 1936; Idem: Die Lücken des Gesetzes und die Gesetzesauslegung, in: Abhandlungen zum schweizerischen Recht, N. S. vol. 8, Bern: Stämpfli & Cie., 1925, pp. 62-106; Idem: Recht als Tatsache und als Postulat, in: Festgabe für Max Huber zum 60. Geburtstag, Zürich: Schulthess, 1934; Idem: L’État et le droit, in: Zeit­schrift für Schweizerisches Rechts, ed. Eduard His, N. S. vol. 50, Basel: Helbing & Lichtenhahn, 1931; Idem: Die Krisis der Verfassung (1838), in: Aufsätze und Vorträge 1910-1938, Bern: Stämpfli & Cie., 1970, pp. 340ss.; Idem: Über das Verhältnis von Recht und Sittlichkeit (1922); Idem: Staatliche Autorität und geistige Freiheit 1936), beide in: Aufsätze und Vorträge 1910-1938, ed. Hans Huber, Bern: Stämpfli & Cie., 1970, pp. 35 ss. resp. pp. 64 ss. 

For Further Reading

Briefwechsel zwischen Walther Burckhardt und Arnold Gysin, in: Rechts­philosophie und Grundlagen des Privat­rechts – Begegnung mit gros­sen Juristen (Juristische Abhandlungen, vol. 9), Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 1969, pp. 188-211.

Text

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